Konische Spannbuchse als Wellen-Naben-Verbindung 

In der Antriebstechnik werden Kupplungen, Keilriemenscheiben und Zahnriemenscheiben zunehmend mit einer konischen Buchsenausführung auf der Welle befestigt. Das Drehmoment wird auf den gesamten Umfang übertragen. Wenn eine Passfeder nur zur Übertragung von Drehmomenten verwendet wird, können die Flanken der Passfeder mit der Zeit verschleißen. Dadurch entsteht Spiel. Bei Verwendung einer Klemmbuchse ist die Verwendung einer Passfeder oft überflüssig. Das Prinzip einer konischen Spannbuchse besteht darin, dass durch das Anziehen der Spannschlösser sozusagen ein Press-Sitz zwischen der Welle und der Nabe erzeugt wird. 

Vorteile gegenüber festen Wellen-Naben-Verbindungen: 

  • Die Bearbeitung einer Bohrung und einer Welle muss nicht innerhalb enger Toleranzen erfolgen. Ein Spiel von bis zu 0,07 mm ist zulässig. 
  • Der Spannbuchseneinsatz kann ohne Beschädigung über lange Wellen geschoben werden. 
  • Der Klemmbuchseneinsatz kann mit relativ einfachen Werkzeugen auch bei festen Anschlüssen zur Kaltmontage verwendet werden. 
  • Das Klemmsockelelement kann schnell und einfach gewechselt werden. 
  • Kann auch ohne Schlüssel montiert werden, wenn die Spannschlösser mit dem richtigen Drehmoment montiert werden. 
  • Eine Kupplungshälfte oder eine Riemenscheibe für eine Steckverbindung kann einfach auf Lager gehalten und mit einer großen Anzahl von austauschbaren Passbohrungen versehen werden. 

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