Keilriemengetriebe 

Ein relativ preiswertes und einfaches Getriebe ist das Keilriemengetriebe. Das Keilriemengetriebe ist nahezu geräuschlos und vibrationsfrei. Eine kleine schwimmende Riemenscheibe wird normalerweise auf der Motorwelle montiert, um eine Verzögerung zu erzeugen. Die Kraftübertragung erfolgt über den Keilriemen auf die angetriebene Riemenscheibe. 

Bei der Wahl eines Keilriemengetriebes gilt das Gleiche wie beim Zahnriemengetriebe: niedriges Übertragungsverhältnis (i), aber hohe Drehzahlen. Woran liegt es, dass in manchen Fällen der Zahnriemenantrieb dem Keilriemenantrieb vorgezogen wird, obwohl letzterer günstiger ist? 

Der Keilriemenantrieb hat einen Nachteil: Zwischen Keilriemen und Riemenscheibe entsteht Schlupf. Wenn Sie ein Keilriemengetriebe mit zwei Scheiben gleichen Durchmessers montieren, stellen Sie fest, dass sich beide Wellen nicht mit exakt der gleichen Geschwindigkeit drehen. Die angetriebene Welle dreht sich ein wenig langsamer. Dies ist nicht viel, aber dennoch spürbar. Der maximale Schlupfverlust beträgt ca. 0,5 %. Wenn festgestellt wird, dass dies für den Antrieb keinen großen Unterschied macht, ist es immer noch attraktiv, ein Keilriemengetriebe zu wählen. Wenn die Drehzahl keine Toleranz haben soll, sollten Sie ein Zahnriemengetriebe wählen. 

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